Publikationen

Schicksalsbuch I des
Sächsisch-Thüringischen Adels 1945

Aus dem Deutschen Adelsarchiv e.V. - Band 5
Von Adam v. Watzdorf † sowie Agnes und Henning v. Kopp-Colomb


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Angehörige des Sächsischen Adels schildern ihre persönlichen Erinnerungen an die erschütternden Geschehnisse bei Kriegsende 1945, die verzweifelten Versuche, in der Heimat zu bleiben, die Inhaftierung in den Lagern Coswig, Colditz, Prora (Rügen), Mühlberg a.d. Elbe und Bautzen, die endgültige Vertreibung von dem Besitz, der oft seit vielen Generationen Eigentum der Familien war. Diese Schilderungen wollen als historische Dokumente Vorgänge festhalten und bekannt machen, wie sie in der Geschichte des Sächsisch-Thüringischen Adels einmalig sind. Es sind überwiegend Berichte über Frauen des sächsischen Adels, die ohne ihre Männer – die noch an der Front, gefangen oder längst gefallen waren – in der Katastrophe von 1945 und danach den Kampf ums Überleben aufnehmen mussten. Tag für Tag sahen sie sich unendlich großen Problemen gegenüber in der alleinigen Verantwortung für ihre Kinder, für die ältere Generation und für das – leider erfolglose – Ringen um den Erhalt des Besitzes dieser Familien. Wenn es den Adelsfamilien möglich war, ihr Leben zu retten, um im Westen neu anzufangen, so lag dies überwiegend an den großen Leistungen dieser Frauen! Viele Ängste und persönliche schreckliche Erfahrungen bleiben ungesagt zwischen den Zeilen dieser bewusst sachlichen Berichte.

Inhaltsverzeichnis Schicksalsbuch I:
1. Geleitwort des Markgrafen von Meißen, Herzog zu Sachsen; 2. Vorwort zur 1. Auflage (Adam v. Watzdorf); 3. Vorwort zur 2. Auflage (Henning v. Kopp-Colomb); 4. Einleitung Schicksalsbuch des Sächsisch-Thüringischen Adels; 5. 87 Schicksalsberichte aus den Familien; 6. Öffentlichkeitsarbeit und Reaktio­nen; 7. Glossar; 8. Quellenverzeichnis; 9. Abkürzungsverzeichnis; 10. Bilderverzeichnis, 11. Ortsverzeichnis; 12. Namenverzeichnis

© Verlag C. A. Starke Verlag, Limburg a.d.Lahn, 2005. DIN A5, gebunden, ca. 500 Seiten, farbiger Schutzumschlag, zahlreiche Bilder und Dokumentenabbildungen. ISBN: 3-7980-0605-9.


Schicksalsbuch II des
Sächsisch-Thüringischen Adels 1945-1989 / Wende-2005

Aus dem Deutschen Adelsarchiv e.V. - Band 6
Von Agnes und Henning v. Kopp-Colomb


Schicksalsbuch II

Angehörige des Sächsischen Adels schildern 60 Jahre nach Kriegsende und damit einhergehender Bodenreform und Verteibung bzw. fünfzehn Jahre nach der Wiedervereinigung, die schwere Rückkehr und die Wiedereinrichtung in die alten Heimat. Bei einigen Familien steht die Enteignung 1945 dem mutigen Neuanfang gegenüber.

Inhaltsverzeichnis Schicksalsbuch II:
1. Vorwort (Henning v. Kopp-Colomb); 2. 60 Jahre Kampf um Heimat und Rückkehr; 3. Dr. Constanze Paffrath „Beitrag wird später genannt“; 4. Professor Karlheinz Blaschke: „Sächsisches Land ohne Adel“; 5. Astrid von Friesen: „Der lange Abschied – Psychische Spätfolgen für die 2. Generation deutscher Vertriebener“; 6. 71 Schicksalsberichte und Berichte von Wiedereinrichtern; 7. Totenlisten des Adels aus den KZs: Bautzen, Buchenwald, Mühlberg a.d. Elbe , Waldheim und der Bombardierung Dresdens; 8. Glossar; 9. Quellenverzeichnis; 10. Abkürzungsverzeichnis; 11. Bilderverzeichnis, 12. Ortsverzeichnis; 13. Namenverzeichnis

© Verlag C. A. Starke Verlag, Limburg a.d.Lahn, 2005. DIN A5, gebunden, ca. 500 Seiten, farbiger Schutzumschlag, zahlreiche Bilder und Dokumentenabbildungen. ISBN: 3-7980-0606-7.


Der Schritt in die Moderne. Sächsischer Adel zwischen 1763 und 1918

© 258 S. m. Abb. Kt; Hrsg. v. Silke Marburg u. Josef Matzerath, Böhlau-Verlag , 2001, ISBN: 3412126004. Bestellung beim Vorsitzenden des Sächsichen Adels.

Der Adel und August der Starke. Konflikt und Konfliktaustrag zwischen 1694 und 1707 in Kursachsen

von Wieland Held

Das Buch untersucht Art und Weise, Umfang und Wirksamkeit adliger Partizipation im Zeitraum von 1694 bis 1707 im Kurfürstentum Sachsen. Es wird gezeigt, daß sowohl der Adel als auch die Städte ein nicht zu unterschätzendes politisches Gewicht in Kursachsen während des ersten Herrschaftsdrittels von August dem Starken hatten. Dem Autor gelingt es, die Rolle und Funktion des kursächsischen Adels als tragende Schicht im absolutistischen Herrschaftssystem des sächsischen Kurfürsten auszuleuchten. Mit der Untersuchung werden erstmals in dieser Breite die umfangreichen und bislang vernachlässigten Quellen aus den Ständeakten im Sächsischen Hauptstaatsarchiv Dresden ausgewertet. Sie bietet damit einen gänzlich neuen Zugang zu einer der bedeutsamsten Epochen der sächsischen Landesgeschichte in ihrer Blütezeit.

© 295 S. m. Abb. Kt; Böhlau-Verlag, ISBN: 3-412-16398-8. Bestellung beim Vorsitzenden des Sächsichen Adels.

Das Deutsche Adelsblatt

Im Jahre 1945 waren mit der Flucht und Vertreibung aus dem Osten und dem gewaltsamen Tod von etwa 10.000 Angehörigen des deutschen Adels auch die Aktivitäten der “Deutschen Adelsgenossenschaft” weitgehend erloschen. Das “Deutsche Adelsblatt”, welches seit 1882, anfangs im Eigenverlag der Deutschen Adelsgenossenschaft, später im Verlag des Grafen Wilhelm v. Schlieffen in Berlin erschienen war, hatte sein Erscheinen eingestellt.
In dieser Situation ergriffen Jürgen v. Flotow, der aus seiner mecklenburgischen Heimat und dem uralten Familienbesitz vertrieben war, und Hans Friedrich v. Ehrenkrook, der aus Schlesien geflüchtet war, die Initiative. Sie gründeten das “Deutsche Adelsarchiv”. Herr v. Flotow übernahm die Hauptgeschäftsstelle und die Schriftleitung, Herr v. Ehrenkrook die genealogische Abteilung. Weiterer Mitarbeiter wurde Freiherr Detlev v. Hammerstein-Retzow, der Anfang 1946 mit dem Suchdienst beauftragt wurde.
Bereits im Oktober 1945 hatten Herr v. Flotow und Herr v. Ehrenkrook die “Flüchtlingsliste Nr. l” herausgebracht. Zweck dieser Liste war in erster Linie die Zusammenführung der aus dem Osten vertriebenen Familien. Es wurde auch mit dem Wiederaufbau einer genealogischen Sammlung begonnen, um die Tradition der Gothaer Taschenbücher so weit als möglich fortführen zu können. Gerade in einer Zeit, in der Millionen Deutsche heimatlos und entwurzelt herumirrten, zeigte sich, daß durch die “Gothas” viele Anfragen der großen Suchdienste positiv beantwortet und viele Familien wieder zusammengeführt werden konnten. Viele aus Gefangenschaft heimgekehrte Soldaten fanden über diesen Weg zu ihren Familien, die als Flüchtlinge zum großen Teil bei Verwandten im Westen untergekommen waren.
Bis zum Dezember 1948 erschienen 16 Flüchtlingslisten, in denen nicht nur neue Anschriften, sondern auch Familiennachrichten, also Verlobungen, Vermählungen, Geburten und Todesfälle, (unter diesen Gefallene, Erschossene und freiwillig aus dem Leben Geschiedenen) enthielt.
Zur Unterstützung von hilfsbedürftigen Adeligen in West und Ost wurde auch ein Hilfswerk ins Leben gerufen, das heute in Trägerschaft der Deutschen Adelsverbände als “Hilfswerk der Deutschen Adelsverbände” fortgeführt wird.
Mit der Flüchtlingsliste Nr. 11 erscheint im Juni 1948 die letzte Veröffentlichung unter diesem Titel, im August 1948 dann das erste Heft unter dem Namen “Deutsches Adelsarchiv”, herausgegeben von Jürgen v. Flotow und Hans Friedrich v. Ehrenkrook. Inzwischen wurden auch Stellengesuche und Stellenangebote veröffentlicht. Im Januar 1949 erschien das “Deutsche Adelsarchiv” erstmals mit einem Titelbild – einem der verlorenen Schlösser in den Ostgebieten. Das ist bis heute so geblieben: das Titelbild des Adelsblattes zeigt immer ein Schloß oder Herrenhaus – nicht nur aus dem Osten. Erläutert wird im Text die Geschichte des Hauses und der Familien, die es bewohnten bzw. bewohnen.
Im Jahre 1961 wollte sich Herr v. Ehrenkrook, der sich inzwischen hauptamtlich mit der Herausgabe der Genealogischen Handbücher des Adels befaßte, von einem Teil der Arbeit trennen. So wurde die genealogische Abteilung des Verlages von der “Vereinigung der Deutschen Adelsverbände” übernommen. Der Name “Deutsches Adelsarchiv” wurde auf den neuen Verein übertragen, der sich seither dieser wichtigen Aufgabe widmet.
Für die Zeitschrift “Deutsches Adelsarchiv” wurde der alte Name “Deutsches Adelsblatt” von den Erben des Schlieffen-Verlages übernommen. Seit Januar 1962 erscheint die Zeitschrift mit dem Titel: “Deutsches Adelsblatt – Mitteilungsblatt der Deutschen Adelsverbände”. 1968 starb Herr v. Ehrenkrook. Die Bearbeitung der Familienanzeigen übernahm seine Tochter, Freifrau Roswitha v. Lyncker-Ehrenkrook. Nach dem Tode von Herrn v. Flotow im Jahre 1976 übernahm seine Frau Amélie v. Flotow die Schriftleitung.
Das Deutsche Adelsblatt erscheint einmal monatlich. Unsere Aufgabe sehen wir nach wie vor darin, den Zusammenhalt des Deutschen Adels zu fördern, die Aktivitäten der Adelsverbände und der Familienverbände auch überregional bekannt zu machen. Gleichzeitig haben wir uns verpflichtet, die Arbeit des Adelsrechtsausschusses und des Deutschen Adelsarchivs zu unterstützen. So werden alle Familienanzeigen nur so veröffentlicht, wie sie dem historischen Adelsrecht entsprechen.
Das Adelsblatt hat heute ca. 3500 Abonnenten und wird in die ganze Welt verschickt.
Nach dem Ausscheiden der Erben des verstorbenen Hans Friedrich v. Ehrenkrook wurde die “Verlag Deutsches Adelsblatt GmbH” gegründet. Geschäftsführerin dieser GmbH und Herausgeberin des Adelsblattes ist – nach dem Tode ihrer Mutter, Amélie v. Flotow, jetzt Christina v. Flotow.
In einer Zeit, in der adelige Werte, oft verzerrt durch Presseberichterstattungen über großenteils nicht dem historischen Adel angehörende Personen, in Frage gestellt werden, bleibt es die Aufgabe der älteren Generationen, Traditionen, Selbstverständnis und Noblesse des Adels der jüngeren Generation zu vermitteln. Wir bieten mit dem “Adelsblatt” hierzu ein Forum und wünschen uns, daß auch jüngere Menschen hiervon Gebrauch machen.

© Christina v. Flotow, Deutsches Adelsblatt, Westerbrak 10, 37619 Kirchbrak Tel. 05533 - 2790, Fax 05533 - 3389, eMail: adelsblatt@t-online.de

Das Genealogische Handbuch des Adels

© C. A. Starke Verlag Zeppelinstraße 2 D-65549 Limburg Tel. 06431 / 96 15 - 0 Fax 06431 / 96 15 - 15 eMail: starkeverlag@t-online.de Internet: www.starkeverlag.de

Nachrichten aus der VdDA
An dieser Stelle der Homepage sollen später Kurznachrichten aus der VdDA stehen. Bis dies der Fall ist verweisen wir auf die VdDA-Homepage.
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