Was versteht man unter Uradel?

Zum Uradel werden alle Geschlechter gezählt, die vor 1350 nachweislich dem ritterblütigen Adel angehört und in der Regel eine Bestätigung des Adels von einem Souverän erhalten haben. Sie werden im alten Gothaischen Taschenbuch und im neuen Genealogischen Handbuch des deutschen Adels als Adlige (Freiherrliche, Gräfliche) Häuser A geführt. Nicht immer waren Angehörige des Uradels aber Freiherren oder Grafen. Einige dieser Geschlechter lehnten die Erhebungen in den Freiherren- oder Grafenstand ab, weil diese häufig durch Titelkauf desavouiert waren. Beispiele: Die märkische Uradelsfamilie der Edlen von Putlitz, der preußische Staatsminister Karl Ritter von und zum Stein oder Reichskanzler Otto von Bismarck, der die Verleihung des Grafen- und späteren Fürstentitels erst auf Drängen des preußischen Hofes akzeptierte.

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Nachrichten aus der VdDA
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